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Grand Prix für Schweizer Koproduktion am Dokumentarfilmfestival in Marseille
«Au loin des villages» von Olivier Zuchuat

Grand Prix für Schweizer Koproduktion am Dokumentarfilmfestival in Marseille


Der 38-minütige Film «Praca Maszyn» («The Work of Machines»), eine Ko-Realisation des Jurassiers Gilles Lepore mit den polnischen Regisseuren Maciej Madracki und Michal Madracki, gewann am 21. Internationalen Dokumentarfilmfestival in Marseille (7. bis 20. Juli 2010) den Grossen Preis. Der Film stand neben 20 weiteren Produktionen im internationalen Wettbewerb. Der Westschweizer Regisseur und seine polnischen Regiekollegen konnten den mit 5'000 Euro dotierten Preis in Marseille persönlich entgegennehmen.

Die fünfköpfige internationale Jury unter der Leitung des mauretanischen Regisseurs Abderrahmane Sissako hat die höchste am Festival vergebene Auszeichnung dem Film von Gilles Lepore zuerkannt. Lepore, der sich im Atelier von Jerzy Kucia in Krakau weitergebildet hat, realisierte «Praca Maszyn» zusammen mit den polnischen Regisseuren Maciej Madracki und Michal Madracki. Der mittellange Film greift das Thema der Arbeit und der Maschine auf, wobei es hauptsächlich um die durch Filmtechnik mögliche Aufnahme der Wirklichkeit und die Arbeit der menschlichen Wahrnehmung geht.

Das Filmfestival in Marseille gehört zusammen mit dem Festival Cinéma du Réel in Paris und den Etats Généraux du Film Documentaire in Lussas zu den wichtigsten Plattformen für Dokumentarfilme in Frankreich. 2008 zeichnete es den im internationalen Wettbewerb gezeigten Schweizer Film «Au loin des villages» von Olivier Zuchuat aus.

Genf/Zürich, 15. Juli 2010

 

 
 

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