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Dokumentarfilmpreis für «Sira» in Innsbruck
«Sira – Wenn der Halbmond spricht» von Sandra Gysi und Ahmed Abdel Mohsen

Dokumentarfilmpreis für «Sira» in Innsbruck


Der Schweizer Dokumentarfilm «Sira – Wenn der Halbmond spricht» von Sandra Gysi und Ahmed Abdel Mohsen erhielt am 20. Internationalen Filmfestival in Innsbruck (31. Mai bis 5. Juni 2011) den mit 1'500 Euro dotierten Dokumentarfilmpreis des Innsbrucker Sommers. Der Film wurde in Anwesenheit des Regieduos und der vom Festival anlässlich seiner Jubiläumsausgabe geehrten Produzentin Franziska Reck erstmals in Österreich aufgeführt.

«Sira - Wenn der Halbmond spricht» handelt von Sayyed el-Dawwy, dem letzten lebenden Dichter der Sira, der dieses grösste arabische Epos anlässlich einer Konzert-Tournee durch Ägypten seinem Enkel Ramadan weitergeben will. Die dreiköpfige Jury für Dokumentarfilme, welcher aus der Schweiz der ehemalige Leiter des Filmfestivals Fribourg Martial Knaebel angehörte, begründete seine Entscheidung mit folgenden Argumenten: «Die diskrete Präzision der Kamera, die mit grosser Aufmerksamkeit dem Thema folgt und dabei immer eine respektvolle Nähe zu den Protagonisten hält; die hervorragenden Bild- und Tonmontage, die der Musik erlaubt, den Film zu durchdringen und damit eine besondere Atmosphäre schafft; und nicht zuletzt eine spielerische Leichtigkeit, uns durch den Film zu führen.»

Nach seiner Uraufführung am Festival Visions du Réel in Nyon kam der Film Ende April in die Kinos der Romandie. In der Deutschschweiz startet «Sira - Wenn der Halbmond spricht» am 25. August (Verleih: Columbus).

Zürich, 6. Juni 2011

 
 

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