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Schweizer Kurzfilme in Clermont-Ferrand
«L’amour bègue» von Jan Czarlewski

Schweizer Kurzfilme in Clermont-Ferrand


Sechs Schweizer Filme und Koproduktionen stehen in Clermont-Ferrand im Wettbewerb, am weltweit grössten Kurzfilmfestival mit eigenem Markt. Zwei Spielfilme – darunter «Os vivos tambem choram» – und ein Animations-Dokumentarfilm – «La nuit de l’ours» – wetteifern um den Grand Prix des internationalen Wettbewerbs. Ein weiterer Animationsfilm läuft im Wettbewerb «Labo», während zwei von der Schweiz koproduzierte Animationsfilme im nationalen Wettbewerb im Rennen sind.

Das 35. Internationale Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand (1. bis 9. Februar 2013) präsentiert in seinem internationalen Wettbewerb drei Kurzfilme aus der Schweiz: Die Spielfilme «L’amour bègue» von Jan Czarlewski und «Os vivos tambem choram» von Basil Da Cunha sowie der Animationsfilm «La nuit de l’ours» der Brüder Frédéric und Samuel Guillaume sind, gemeinsam mit 76 anderen Werken, im Rennen um den Grand Prix des internationalen Wettbewerbs. «Plug & Play», der neue Film von Michael Frei, läuft im Wettbewerb «Labo». Zwei von der Westschweiz koproduzierte Animationsfilme sind im nationalen Wettbewerb zu sehen: «Kali, le petit vampire» der portugiesischen Regisseurin Regina Pessoa (koproduziert von Studio GDS, Carouge) und «Le banquet de la concubine» der Chinesin Hefang Wei (koproduziert von Nadasdy Film, Genf).

Von Cannes, Locarno und Baden nach Clermont
Der 30-minütige Spielfilm «Os vivos tambem choram» machte bereits an der «Quinzaine des Réalisateurs» in Cannes im Mai 2012 auf sich aufmerksam und nahm in der Folge an zwölf wichtigen Festivals teil, wo er verschiedene Preise gewann. Der 20-minütige Spielfilm «L’amour bègue», ein an der Kunsthochschule Lausanne (ECAL) entstandener Diplomfilm, erhielt unter anderem den Pardino d’Argento am letztjährigen Festival von Locarno. Der Animations-Dokumentarfilm «La nuit de l’ours» räumte am letzten Fantoche Filmfestival in Baden gleich zwei Preise ab.

Wettbewerb «Labo»

«Plug & Play», der neue Animationsfilm von Michael Frei, feiert in Clermont-Ferrand seine Weltpremiere; er läuft im Wettbewerb «Labo», der spannendsten Sektion des Festivals, die 30 Werke von höchst anspruchsvoller Ästhetik zeigt. Der Film stellt eine Fortsetzung der Überlegungen dar, die der Regisseur in seinem vorangehenden Animationsfilm «Not About Us» begonnen hatte.

Die ECAL zu Gast in Clermont-Ferrand
Die Kunsthochschule Lausanne (ECAL) ist dieses Jahr am Kurzfilmfestival zu Gast. Sie stellt dort ihre Tätigkeit vor und zeigt eine Auswahl von zwölf Filmen von 1996 bis 2012, aufgeteilt in zwei retrospektive Programme. Zudem wird ein Workshop zum Thema Schauspielerführung im Film organisiert.

Über 144‘000 Besucher

Die Regisseure der ausgewählten Werke stellen ihre Filme in Clermont-Ferrand persönlich vor. Unterstützt werden sie dabei durch die Promotionsagentur SWISS FILMS, die mit einem Informationsstand am Kurzfilmmarkt präsent ist, bei welchem 3'000 Filmprofis akkreditiert sind. Die Veranstaltung in Clermont-Ferrand verzeichnete letztes Jahr über 144‘000 Besucher und ist somit nach Cannes das zweitgrösste Filmfestival Frankreichs.

Genf, 29. Januar 2013

 
 

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