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Schweizer Erfolge am Deutschen Kamerapreis
Der Ehrenpreis ging dieses Jahr an den Schweizer Kamermann Renato Berta.
© WDR/Klaus Görgen

Schweizer Erfolge am Deutschen Kamerapreis


In Köln wurden am 21. Juni 2014 zum 24. Mal die Deutschen Kamerapreise verliehen. Der Ehrenpreis ging dieses Jahr an den Schweizer Renato Berta, der unter anderem für Daniel Schmid, Alain Tanner, Jean-Luc Godard und Claude Chabrol Kamera führte.

In den 70er-Jahren hat Berta das Neue Schweizer Kino stark geprägt und in den letzten 45 Jahren auch das europäische Kino mitgestaltet. Zu den bekanntesten Arbeiten gehört «Au revoir les enfants» (1987) von Louis Malle, für den er 1988 mit dem César ausgezeichnet wurde. Der 69-jährige Tessiner, der überwiegend in Paris lebt, steht bis heute engagiert hinter der Kamera, kürzlich etwa für den 105-jährigen portugiesischen Regisseur Manoel de Oliveira.

Die Beste Kamera in der Kategorie Dokumentarfilm/Dokumentation ging an Lutz Konermann für «My Name is Salt». Mit seiner Kamera folgt er indischen Bauernfamilien, die unter härtesten Bedingungen in einer Wüstenregion Salz abbauen. Konermann gewinne aus der Kargheit der Szenerie ein Füllhorn gewaltiger Einstellungen, die den Zuschauer über 90 Minuten im Bann halten, begründete die Jury.

Den Preis für den Besten Schnitt eines Kinospielfilms erhielt Editor Hansjörg Weissbrich für den Film «Traumland». Ebenfalls für den Besten Schnitt ausgezeichnet wurde die Zürcherin Bigna Tomschin, die für ihren Diplomfilm an der Zürcher Hochschule für Gestaltung ZHdK «Blue Blue Sky» den Deutschen Kamerapreis der Kategorie Nachwuchsfilm Schnitt erhielt. Tomschin war unter anderem für Thomas Imbachs Film «Mary Queen Of Scots» als Schnittassistentin tätig, für Peter Luisis neuen Film «Schweizer Helden» ist sie erstmals als Cutterin für einen langen Kinofilm im Einsatz.

 
 

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