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Schweizer Filmpreis 2018: Die Hauptpreise gehen an BLUE MY MIND und L’OPÉRA DE PARIS
BLUE MY MIND von Lisa Brühlmann

Schweizer Filmpreis 2018: Die Hauptpreise gehen an BLUE MY MIND und L’OPÉRA DE PARIS


Lisa Brühlmanns international vielbeachteter Debutfilm BLUE MY MIND dominiert die 21. Ausgabe des Schweizer Filmpreises, der am 23. März in Zürich durchgeführt wurde. Sie wird von der schweizerischen Eidgenossenschaft gleich dreifach ausgezeichnet, unter anderem für den Besten Spielfilm und für das Beste Drehbuch. Luna Wedler, EFP Shooting Star an der Berlinale 2018, erhält für ihre Rolle in BLUE MY MIND als Beste Darstellerin den Schweizer Filmpreis Quartz. L’OPÉRA DE PARIS von Jean-Stéphane Bron wird als Bester Dokumentarfilm geehrt und MARIO von Marcel Gisler erhält zwei Trophäen in den Darsteller-Kategorien. Der Student-Academy-Award-Gewinner FACING MECCA von Jan-Eric Mack ist der Beste Kurzfilm, AIRPORT von Michaela Müller der Beste Animationsfilm.

Drei Trophäen des Schweizer Filmpreises 2018 gehen an BLUE MY MIND von Lisa Brühlmann (Produktion: Tellfilm, ZHdK, World Sales: Be for Films): Bester Spielfilm, Bestes Drehbuch und Beste Darstellerin. BLUE MY MIND feierte seine Weltpremiere am renommierten San Sebastian International Film Festival in der Sektion New Directors. Lisa Brühlmann ist für ihren ersten langen Spielfilm mehrfach ausgezeichnet worden, so etwa mit dem Goldenen Auge für den Besten Film am Zurich Film Festival oder mit dem Preis für die Beste Regie am Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken. Zuletzt lief der Film am Rotterdam International Film Festival.

Shooting Star Luna Wedler erhält für ihre Rolle in BLUE MY MIND den Schweizer Filmpreis als Beste Darstellerin. Wedler war dieses Jahr die jüngste Teilnehmerin der zehn europäischen Shootings Stars an der Berlinale. Sie wird 2018 in diversen Kinofilmen zu sehen sein, unter anderem in DER LÄUFER von Hannes Baumgartner (Produktion: Contrast Film) oder im deutschen Spielfilm DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT von Aron Lehmann (Produktion & Verleih: Tobis Film). BLUE MY MIND war mit sieben Nominationen der Favorit des diesjährigen Schweizer Filmpreises.

Bester Dokumentarfilm L’OPERA DE PARIS – ein Kinoerfolg in Frankreich
Der Schweizer Filmpreis für den besten Dokumentarfilm geht an den Westschweizer Regisseur Jean-Stéphane Bron. Er gewinnt mit L’OPÉRA DE PARIS (Produktion: Les Films Pelléas, Bande à part Films, World Sales: Les Films du Losange) bereits zum dritten Mal den Schweizer Filmpreis für den Besten Dokumentarfilm. Zuvor wurde er mit CLEVELAND VERSUS WALLSTREET (2011) und MAIS IM BUNDESHUUS (2004) ausgezeichnet. Die französisch-schweizerische Koproduktion L’OPÉRA DE PARIS wurde bis jetzt in fünfzehn Länder verkauft und in neun Ländern im Kino ausgewertet. Allein in Frankreich haben rund 130‘000 Zuschauer Brons Film gesehen.

Der Spielfilm MARIO von Marcel Gisler (Produktion: Triluna film, World Sales: Films Boutique) erhält zwei Schweizer Filmpreise in den Kategorien Bester Darsteller (Max Hubacher) und Beste Darstellung in einer Nebenrolle (Jessy Moravec). Gisler wurde bereits mehrfach für sein filmisches Schaffen am Schweizer Filmpreis gewürdigt, so etwa mit seinen Filmen ELECTROBOY (Bester Dokumentarfilm 2015) und F. EST UN SALAUD (Bester Spielfilm 1999).

Für Max Hubacher ist dies auch bereits die zweite Auszeichnung am Schweizer Filmpreis. Zuletzt wurde er 2012 für seine Rolle in DER VERDINGBUB von Markus Imboden als Bester Darsteller geehrt. Hubacher ist derzeit in der Hauptrolle in DER HAUPTMANN von Robert Schwenke in Deutschland im Kino zu sehen. Der Film ist in fünf Kategorien für den Deutschen Filmpreis 2018 nominiert.

Student Academy Award-Preisträger FACING MECCA ist bester Schweizer Kurzfilm
Der mehrfach preisgekrönte Schweizer Kurzfilm FACING MECCA von Jan-Eric Mack (Produktion: Dschoint Ventschr Filmproduktion) war für die Oscar-Shortlist in der Kategorie Live Action Short Film selektioniert und gewann dieses Jahr unter anderem den Student Academy Award (Silver Medal). Nun ist der international erfolgreiche FACING MECCA auch in der Schweiz mit einem Quartz als Bester Kurzfilm prämiert worden. Der internationale Festivalhit AIRPORT (Produktion: Schick Productions) von Michaela Müller wird als Bester Schweizer Animationsfilm geehrt. Müller wurde bereits 2011 für MIRAMARE am Schweizer Filmpreis in der Kategorie Bester Animationsfilm ausgezeichnet.

DIE KLEINE HEXE für die Beste Filmmusik ausgezeichnet
Die Filmmusik der Geschwister Diego, Nora und Lionel Baldenweg (Great Garbo) für die deutsch–schweizerische Koproduktion DIE KLEINE HEXE von Michael Schaerer (Produktion: Claussen+Putz Filmproduktion, Zodiac Pictures, World Sales: StudioCanal) wird für die Beste Filmmusik ausgezeichnet. Der Familienfilm ist am Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Kinderfilm nominiert und läuft derzeit äusserst erfolgreich im Kino in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Rund 1.5 Millionen KinobesucherInnen haben den Film bereits im deutschsprachigen Raum gesehen.

Pio Corradi erhält für den Dokumentarfilm KÖHLERNÄCHTE von Robert Müller den Preis für die Beste Kamera, Gion-Reto Kilias den für die Beste Montage in ALMOST THERE von Jacqueline Zünd. Der international gefeierte Schweizer Animationsfilmkünstler Georges Schwizgebel wurde für sein filmisches Gesamtwerk mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet und Thomas Nellen erhält für seine Arbeit als Maskenbildner in Christine Reponds VAKUUM den Spezialpreis der Akademie.

Der Schweizer Filmpreis ist ein Engagement des Bundesamtes für Kultur. Er wird von den Partnern SRG SSR und der Association Quartz Genève Zürich mitgetragen und in Zusammenarbeit mit SWISS FILMS, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

SWISS FILMS, 23.03.2018

Preisträgerinnen und Preisträger Schweizer Filmpreis 2018
Bester Spielfilm: BLUE MY MIND, Lisa Brühlmann, Tellfilm GmbH
Bester Dokumentarfilm: L’OPÉRA DE PARIS, Jean-Stéphane Bron, Bande à part Films
Bester Kurzfilm: FACING MECCA, Jan-Eric Mack, Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
Bester Animationsfilm: AIRPORT, Michaela Müller, Schick Productions
Bestes Drehbuch: BLUE MY MIND, Lisa Brühlmann, Tellfilm GmbH
Beste Darstellerin: Luna Wedler, BLUE MY MIND von Lisa Brühlmann
Bester Darsteller: Max Hubacher, MARIO von Marcel Gisler
Beste Darstellung in einer Nebenrolle: Jessy Moravec, MARIO
Beste Filmmusik: DIE KLEINE HEXE, Diego Baldenweg, Lionel Vincent Baldenweg,
Nora Baldenweg
Beste Kamera: KÖHLERNÄCHTE, Pio Corradi
Beste Montage: ALMOST THERE, Gion-Reto Kilias
Ehrenpreis: Georges Schwizgebel für sein filmisches Gesamtwerk
Spezialpreis der Akademie: Thomas Nellen, für die Maske in VAKUUM von Christine Repond

www.schweizerfilmpreis.ch

 
 

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