Hirtenreise rund um die Welt

05.04.2005

Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach seiner Uraufführung am internationalen Filmfestival „Visions du réel“ in Nyon läuft der Dokumentarfilm „Hirtenreise ins dritte Jahrtausend“ in Anwesenheit des Innerschweizer Filmemachers Erich Langjahr am 48. Internationalen Filmfestival in San Francisco (21. April – 5. Mai 2005). Inzwischen war der Film an über dreissig Filmfestivals und Veranstaltungen auf fünf Kontinenten zu sehen, gewann 2003 die „Goldene Taube“ in Leipzig, den Schweizer Filmpreis 2004 sowie ein Anzahl weiterer Preise und seine ausserordentlich erfolgreiche Kinokarriere in der Schweiz, in Deutschland und Österreich ist nach 24 Monaten keineswegs abgeschlossen.
Über 45’000 Personen haben „Hirtenreise ins dritte Jahrtausend“ in der Schweiz gesehen, in Deutschland war er bereits in 60 Kinos programmiert, in Österreich in 13. Für die Universalität des Films sprechen die verschiedensten Orte und Städte, in welchen er im Rahmen von Festivals und Filmveranstaltungen gezeigt worden ist: Addis Abeba, Augsburg, Bozen, Budapest, Chicago, Freistadt, Grenoble, Hong Kong, Katmandu, La Paz, Los Angeles, Nantes, Osaka, Prag, Reggio Calabria, Salzburg, Teheran, Trento, Washington, Wien, Yamagata,... In Paris schliesslich findet auf Initiative der Vereinigung „Documentaire sur Grand Ecran“ am 29. Mai 2005 eine Spezialvorführung im Cinéma des Cinéastes statt.

Aussergewöhnlich ist nicht nur das internationale Echo auf den Film, sondern auch seine Entstehungsgeschichte: Der dritte Teil einer Trilogie, die sich mit verschiedenen Formen der bäuerlichen Existenz, dem Überleben und der Zukunft im heutigen Zeitalter auseinandersetzt, wurde in der artisanalen Produktionsweise hergestellt, welche das Filmschaffen Langjahrs kennzeichnet. Drehbuch, Produktion, Regie, Kamera, Ton und Schnitt, aber auch Verleih und Vertrieb des Films sind das Werk des 60-jährigen Regisseurs und dessen Lebenspartnerin Silvia Haselbeck. Der Kinoerfolg von „Hirtenreise ins dritte Jahrtausend“ hat die erfreuliche Nebenwirkung, den nächsten Film mit Titel „Das Erbe der Bergler“ zu ermöglichen: Rund die Hälfte des Budgets stehen Erich Langjahr im Rahmen der automatischen Filmförderung Succès Cinéma für diese neue Produktion zur Verfügung.

Zürich, 5. April 2005

Weitere Informationen zum Werk von Erich Langjahr unter:
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