Schweizer Beteiligung am Toronto International Film Festival

09.09.2009

Filme der Schweizer Cineasten Jean-Luc Godard, Peter Mettler und Klaus Lutz sowie ein von der Schweiz koproduzierter Film stehen auf dem Programm des 34. Internationalen Filmfestivals in Toronto (10. bis 19. September 2009). Das Festival, welches keinen Wettbewerb veranstaltet, gilt als eine der wichtigsten Filmveranstaltungen in Nordamerika.
Die dem Dokumentarfilm vorbehaltene Sektion «Real To Reel» zeigt den am Festival Visions du Réel in Nyon uraufgeführten Film «Bassidji» des Iraners Mehran Tamadon, eine Koproduktion der Lausanner Firma Box Productions. Der rund zweistündige Film geht auf die Ursprünge und das ideologisch-religiöse Fundament der Bassidj-Milizen im Iran ein. Der schweizerisch-kanadische Regisseur Peter Mettler präsentiert in «Real To Reel» seinen ebenfalls in Nyon erstmals aufgeführten Film «Petropolis», welcher mit 40-minütigen Flugaufnahmen die Folgen der Ölgewinnung in den Alberta Tar Sands im Nordwesten Kanadas dokumentiert. Die Grossbaustelle zerstört die Natur.



Die Sektion «Wavelength», welche Perlen des avantgardistischen Filmschaffens offeriert, nimmt den einminütigen Film «Une catastrophe» von Jean-Luc Godard in ihr Programm auf. Diesen hat der 79-jährige, im Waadtland lebende Cineast letztes Jahr als Trailer für das Wiener Filmfestival Viennale geschaffen. Im Oktober 2008 war er in 100 österreichischen Kinos zu sehen. Ebenfalls in dieser Sektion läuft die 12-minütige Weltraum-Odyssee «Titan» des in New York und Zürich lebenden 69-jährigen Schweizer Künstlers Klaus Lutz.



Zürich, 9. September 2009



Godards «Une catastrophe»

Films

Bassidji

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