Schweizer Filmpreis 2016: Ehrenpreis geht an Renato Berta

Der Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2016 geht an Renato Berta. Die Auszeichnung würdigt das Lebenswerk des Kameramanns, der den europäischen Autorenfilm der letzten Jahrzehnte nachhaltig geprägt hat.

25.02.2016

Der Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2016 geht an Renato Berta. Die Auszeichnung würdigt das Lebenswerk des Kameramanns, der den europäischen Autorenfilm der letzten Jahrzehnte nachhaltig geprägt hat. Bundesrat Alain Berset übergibt Berta die «Quartz»-Trophäe anlässlich der Verleihung des Schweizer Filmpreises am 18. März in Zürich.

Der Tessiner Kameramann gilt als Schlüsselfigur im Wiederaufblühen des Schweizer Films in den 1970er-Jahren. Das Bundesamt für Kultur (BAK) verleiht Renato Berta den Ehrenpreis für sein gesamtes filmisches Lebenswerk im Rahmen des Schweizer Filmpreises 2016. Die Auszeichnung ist mit 30’000 Franken dotiert.

Renato Bertas Anfänge liegen in der Schweizer Nouvelle Vague; er filmte unter der Regie von Alain Tanner, Daniel Schmid oder Claude Goretta. Parallel dazu begann auch seine langjährige Zusammenarbeit mit den französischen Filmschaffenden Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. Berta hat auch regelmässig mit den Regisseuren Alain Resnais, Louis Malle, Amos Gitai und Manoel de Oliveira gearbeitet. Er hat nicht nur den europäischen Autorenfilm nachhaltig geprägt, sondern auch neue Bilder und Techniken im Schweizer Filmschaffen eingeführt. Zuletzt stand Berta für «L’ombre des femmes» (2015) von Philippe Garrel und «For This Is My Body» (2015) von Paule Muret hinter der Kamera.

Die 19. Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 18. März 2016 in Zürich statt. Der Anlass würdigt das Schweizer Filmschaffen und wird vom Bundesamt für Kultur, der SRG SSR Schweiz und der Association «Quartz» Genève Zürich in Zusammenarbeit mit SWISS FILMS, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

SWISS FILMS, 25.02.2016

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