Preise für «Pepperminta» und «Ordinary People» am Filmfestival in Miami

16.03.2010

Am 27. Miami International Film Festival (5. bis 14. März 2010) wurden zwei Schweizer Filme ausgezeichnet: Die Jury des Wettbewerbs «Cutting The Edge» hat «Pepperminta» (Prod. Hugofilm, Zürich), dem ersten Spielfilm der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist, den «Grand Prize» zugesprochen. Die Koproduktion «Ordinary People» des serbischen Regisseurs Vladimir Perisic (Prod. Prince Film, Undervelier-JU) erhielt den «Cineuropa Prize» des besten europäischen Films, welcher 2010 erstmals verliehen wurde. Dieser symbolische Preis offeriert eine Sichtbarkeit des Films auf dem Internetportal Cineuropa.org im Wert von 5'000 Dollar.
Die Sektion «Cutting The Edge», in welcher «Pepperminta» im Rennen war, präsentierte eine Auswahl provokativer Filme, welche die emotionalen Limiten der Zuschauer bis ans Extreme auf die Probe stellt. Der «Grand Jury Prize» ist die zweite internationale Auszeichnung für den an der Mostra in Venedig 2009 uraufgeführten Film. Der lange Spielfilm, welcher in der Deutschschweiz und in der Romandie im Kino gezeigt wurde, nahm auch am renommierten Sundance Festival des unabhängigen Films in Park City sowie am Filmfestival in Rotterdam teil.



«Ordinary People», der erstmals in der Semaine de la Critique in Cannes 2009 gezeigt wurde, hat bereits mehrere Preis gewonnen. Der ihm zugesprochene Cineuropa Prize ist von Roberto Cicutto, dem Präsidenten der Cinecittà Holdings und Besitzer der legendären Cinecittà-Studios in Rom übergeben.



Das internationale Filmfestival von Miami, dessen künstlerische Direktorin Tiziana Finzi ist, präsentierte dieses Jahr 115 Filme aus 45 Ländern.



Genf, 16. März 2010
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