Starker Schweizer Auftritt an der Berlinale

An den 61. Internationalen Filmfestspielen in Berlin (10. bis 20. Februar 2011) stehen in allen Hauptsektionen Schweizer Filme und Koproduktionen auf dem Programm.

15.02.2011

An den 61. Internationalen Filmfestspielen in Berlin (10. bis 20. Februar 2011) stehen in allen Hauptsektionen Schweizer Filme und Koproduktionen auf dem Programm. Der von der Zürcher Firma Vega Film koproduzierte Film «The Turin Horse» des ungarischen Altmeisters Béla Tarr läuft im internationalen Wettbewerb. Im Panorama ist der Spielfilm «Off Beat» von Jan Gassmann zu sehen, welcher die Berlinale bereits 2007 mit dem Dokumentarfilm «Chrigu» überrascht hatte. Thomas Imbach stellt sein neustes Werk «Day Is Done» im Forum vor, wo er 2006 und 2007 bereits mit seinen Filmen «Lenz» und «I Was A Swiss Banker» präsent war.

Im Wettbewerb Berlinale Shorts stehen der experimentelle Kurzfilm «Stick Climbing» von Daniel Zimmermann - in Winterthur mit dem Preis des Besten Schweizer Films ausgezeichnet - und der von der Tessiner Firma Archangel Film Group koproduzierte Animationsfilm «Switez» des Polen Camil Polak im Rennen. Der an den Solothurner Filmtagen uraufgeführte Dokumentarfilm «Mit dem Bauch durch die Wand» von Anka Schmid ist in der Sektion Generation 14plus zu sehen, während der Animationsfilm «Der grosse Bruder» von Jésus Pérez und Elisabeth Hüttermann im Programm Generation Kplus läuft. Der im Rahmen seiner Ausbildung an der Filmakademie Ludwigsburg entstandene lange Dokumentarfilm «Kampf der Königinnen» von Nicolas Steiner ist in der Reihe Perspektive Deutsches Kino programmiert. Im Rahmenprogramm Kulinarisches Kino zeigt die Berlinale den für den «Quartz 2011» nominierten Dokumentarfilm «Unser Garten Eden» von Mano Khalil sowie die Koproduktion «Le quattro volte» von Michaelangelo Frammartino.

Weitere Schweizer Filme werden am European Film Market gezeigt, der parallel zur Berlinale stattfindenden Filmmesse im Martin-Gropius-Bau. Die Promotionsagentur SWISS FILMS informiert dort an einem eigenen Stand über Schweizer Filme.

Zürich, 1. Februar 2011

 

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