Meta-Mecano

Switzerland, November 1997
FILM, Documentary, 64 min.

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directed by
Ruedi Gerber
Written by
Ruedi Gerber
Status
In distribution

Die Kamera folgt dem Weg der zerlegten Kunstwerke vom Atelier des verstorbenen Künstlers Jean Tinguely, der «Verrerie», zum Museum in Basel. Dabei vermischen sich die Reisestationen der feingliedrigen, ephemeren Gebilde mit den Bauphasen ihres dauerhaften Bestimmungsorts. Das Zusammenspiel der beiden Bewegungen kumuliert im Eröffnungsfest, an dem Tinguelys Schaffen für die Nachwelt freigegeben wird. Der Film ist geprägt von einer unauflösbaren Spannung zwischen Zerfall und Bewahrung. Erläuterungen des Architekten Mario Botta treten in einen Dialog mit Jean Tinguelys früheren Äusserungen über sich selbst als Rebellen. In seinem Werk sind Zivilisation und Natur, Seele und Mechanik, Spiel und Erstarrung unentwirrbar miteinander verknüpft. Den elementaren Bezug zu Materie und Bewegung, zu Getriebe und Geschiebe offenbart das phänomenale Auge, das «Meta-Mecano» für eine Stunde den Zuschauern schenkt. Und in Niki de Saint Phalles Liebe zum Künstler wie in Seppi Imhofs Hingabe ans Werk ist Jean Tinguely für eine Zeitlang wie selber präsent.

credits

World Premiere
November 1997
Original Version
Italian, French, English, Swiss-German, German (german subtitles),  colour, 35mm, 64 min.
Production
ZAS Film AG
Producer
directed by
Ruedi Gerber
Written by
Ruedi Gerber
Cinemato­graphy
Patrick Lindenmaier
Editing
Mirjam Krakenberger
Location Sound Mix
Dieter Lengacher

World Sales / World Rights

World Rights
ZAS Film AG

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