Verleihung des Schweizer Filmpreises 2003

22.01.2003

Bei der Verleihung des Schweizer Filmpreises 2003 hat «On dirait le sud» von Vincent Pluss den Preis in der Kategorie «Bester Spielfilm» und die damit verbundene Preissumme von fünfzigtausend Franken gewonnen. Die Auszeichnung «Bester Dokumentarfilm», ebenfalls mit fünfzigtausend Franken dotiert, ging an «Hirtenreise ins dritte Jahrtausend» von Erich Langjahr. Als «Bester Kurzfilm» wurde «Swapped» von Pierre Monnard erkoren, dotiert mit einer Preissumme von zwanzigtausend Franken. Die von der Urheberrechtsgesellschaft Swissperform gestifteten Darstellerpreise von je fünfzehntausend Franken erhielten Mona Fueter für ihre Rolle im Film «Füür oder Flamme» und Mathias Gnädinger für seine Rolle im Film «Big Deal».
Die Preise wurden anlässlich der 38. Solothurner Filmtage vom neuen Direktor der Pro Helvetia, Pius Knüsel, vom TSR-Programmdirektor Raymond Vouillamoz, vom Jurypräsidenten Daniel Schmid sowie von Florence Heiniger und Max Rüdlinger übergeben, welche die Feier moderiert haben. Bundespräsident Pascal Couchepin eröffnete die Preisübergabe mit einer Ansprache. Der zum sechsten Mal verliehene Schweizer Filmpreis ist ein gemeinsames Engagement des Bundesamtes für Kultur, der SRG SSR idée suisse, des Internationalen Filmfestivals von Locarno, des Dokumentarfilmfestivals «Visions du réel» von Nyon, der Solothurner Filmtage und des Schweizerischen Filmzentrums.

Die Jury für den Schweizer Filmpreis 2003 bestand nebst dem Film- und Opernregisseur Daniel Schmid aus folgenden Persönlichkeiten: Madeleine Fonjallaz, ehemalige Verantwortliche für die selektive Filmförderung beim Bundesamt für Kultur, der deutsche Filmpublizist Peter W. Jansen, Güzin Kar, Drehbuchautorin und Regisseurin, Luciano Rigolini, Fotograf und Dokumentarfilm-Redakteur bei ARTE France, Christa Saredi, Unternehmerin, sowie die Genfer Schauspielerin Alexandra Tiedemann. Als Trophäen wurde den Regisseuren der Gewinnerfilme nebst den Preissummen ein «Viewfinder» (professioneller Bildsucher im Taschenformat) übergeben, den sie in ihrer Regiearbeit verwenden können.

Erstmals wird dieses Jahr eine Zusammenfassung der Preisverleihung auf den drei Sprachsendern SF DRS 1 (um 22.55 Uhr im „ch: filmclub“), TSR 2 (23.10) und TSI 1 (23.15) ausgestrahlt.

Solothurn, 22. Januar 2003
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