Schweizer Kurzfilmschaffen im Fokus am Filmfestival in Drama (Griechenland)

Das Schweizer Kurzfilmschaffen wird am 16. internationalen Kurzfilmfestival in Drama geehrt, welches vom 20. bis 25. September 2010 in Nordgriechenland stattfindet. Unter dem Titel «Tribute to Swiss cinema – Switzerland yesterday and today» stehen in vier Programmen 27 Schweizer Kurzfilme im Rampenlicht.

16.09.2010

Das Schweizer Kurzfilmschaffen wird am 16. internationalen Kurzfilmfestival in Drama geehrt (20. bis 25. September 2010). Unter dem Titel «Tribute to Swiss cinema – Switzerland yesterday and today» stehen in vier Programmen 27 Schweizer Kurzfilme im Rampenlicht. Drei weitere Schweizer Produktionen sind im Norden Griechenlands zu sehen, zwei davon im internationalen Wettbewerb.

Die Retrospektive umfasst eine Auswahl von kurzen Spiel-, Animations- und Dokumentarfilmen, welche in den letzten zwölf Jahren entstanden sind. «Swiss Films today and yesterday» präsentiert neun Filme, darunter den Film «Pastry, Pain and Politics» (1998) mit welchem Stina Werenfels 1999 den Schweizer Filmpreis gewann. Das Programm «La Suisse francophone» zeigt den Siegerfilm «La délogeuse» (Pardino d'Oro am Festival Locarno 2008) von Julien Rouyet, sowie fünf weitere Filme von frankophonen Regisseuren. «Dark Side of Switzerland» wirft einen Blick auf die finstere Seite der Schweiz, unter anderem im mehrfach preisgekrönten Dokumentarkurzfilm «Wir sind dir treu» von Michael Koch (2005). Die vierte Hommage ehrt fünf Werke - darunter «Joshua» (2002) von Andreas Müller -, die an der Zürcher Hochschule der Künste entstanden sind. Der Regisseur und Produzent Julien Rouyet sowie Andreas Müller begleiten die Schweizer Filmschau in Drama. In Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft in Athen sind die Teilnehmenden am 23. September zu einem «Short Drink» eingeladen.

Der Kurzspielfilm «À côté» von Basil Da Cunha und die Koproduktion «Allons-y! Alonzo!» des Franzosen Camille Moulin-Dupré sind im Rennen für den Grossen Preis des Festivals und für den Prix EFA (European Film Academy), der eine automatische Nomination für den Europäischen Filmpreis beinhaltet. Ausserdem läuft in einem Spezialprogramm zum fantastischen Film die Science Fiction-Produktion «Ad Aeternum» von Laurent Kempf.

Das 1978 gegründete Filmfestival in Drama war ursprünglich der einheimischen Produktion vorbehalten und führte 1995 einen internationalen Wettbewerb ein. Mit seinen Spezialvorführungen präsentiert das Festival insgesamt rund 250 Kurzfilme.

Genf/Zürich, 16. September 2010


Drama Programm: Focus on Swiss Short Films

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